Ein neues Bad ist für die meisten Haushalte die größte Renovierung seit dem Einzug. Entsprechend groß ist die Unsicherheit: Wie lange ist das Bad nicht nutzbar, wer koordiniert die Gewerke, und warum schwanken die Angebote so stark? Wir nehmen die Badsanierung einmal von vorne bis hinten auseinander.
Schritt 1: Bestandsaufnahme und Planung
Bevor irgendetwas herausgerissen wird, klären wir, was Sie wirklich wollen und was die Bausubstanz hergibt. Wo liegen die Leitungen, ist eine bodengleiche Dusche möglich, reicht die Lüftung? In diesem Schritt entsteht der Plan, an dem sich später alle Gewerke orientieren. Gute Planung hier spart auf der Baustelle die teuren Überraschungen.
Schritt 2: Demontage und Rohinstallation
Jetzt kommt das alte Bad heraus. Anschließend werden Wasser, Abwasser und Strom neu verlegt, Wände vorbereitet und die Abdichtung gemacht. Die Abdichtung ist der unsichtbare, aber wichtigste Teil: Wird hier geschlampt, zeigt sich der Schaden erst Jahre später. Deshalb arbeiten wir hier besonders sorgfältig und dokumentieren die kritischen Stellen.

Schritt 3: Fliesen, Möbel und Endmontage
Nach dem Fliesen folgen Sanitärobjekte, Möbel, Armaturen und die Feininstallation. Am Ende steht die Übergabe, bei der wir gemeinsam alles durchgehen. Aus einer Hand bedeutet bei uns, dass Sie nicht selbst zwischen Installateur, Fliesenleger und Elektriker vermitteln müssen. Wir koordinieren die Reihenfolge so, dass keine Standtage entstehen.
Wie lange dauert das Ganze?
Ein durchschnittliches Familienbad ist bei uns in rund fünf bis zehn Werktagen fertig, je nach Größe und Umfang. Entscheidend ist weniger die reine Arbeitszeit als die saubere Abfolge der Gewerke. Wenn Material rechtzeitig da ist und nicht mitten im Projekt umgeplant wird, bleibt der Zeitplan stabil. Genau dafür ist die Planung am Anfang da.
Was den Preis bestimmt
- Größe und Grundriss: Mehr Fläche und versetzte Anschlüsse bedeuten mehr Aufwand.
- Qualität der Ausstattung: Zwischen Standard-Serie und Designarmatur liegen oft mehrere Tausend Euro.
- Eingriff in die Substanz: Wände versetzen, Leitungen neu führen oder eine bodengleiche Dusche nachrüsten kostet mehr als ein Tausch im Bestand.
- Zustand des Altbaus: Was hinter den alten Fliesen zum Vorschein kommt, sieht man manchmal erst beim Aufstemmen.
Seriös lässt sich der Preis erst nach einer Besichtigung nennen. Wir geben Ihnen vorab eine ehrliche Orientierung und danach ein nachvollziehbares Angebot. Mehr zum Vorgehen finden Sie auf unserer Seite zur Badsanierung.