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Heizung & Wärmepumpe

Welche Heizung ist 2026 in Österreich verboten, und welche nicht?

Funktionstüchtiger älterer Gas-Heizkessel in einem aufgeräumten Heizraum

Nein. Eine funktionierende Öl- oder Gasheizung müssen Sie 2026 in Österreich nicht austauschen. Es gibt kein pauschales Verbot für bestehende, intakte Anlagen. Wer im Umlauf hört, sein Kessel müsse jetzt sofort raus, verwechselt das meist mit Vorschriften für Neubauten oder mit dem deutschen Heizungsgesetz.

Muss ich meine funktionierende Öl- oder Gasheizung 2026 austauschen?

Kurz gesagt: nein. Solange Ihre Heizung läuft und ordentlich gewartet ist, dürfen Sie sie weiter betreiben. Eine Pflicht, einen intakten Kessel allein wegen des Brennstoffs stillzulegen, besteht im Bestand nicht.

Die Diskussion dreht sich um die Richtung der nächsten Jahre, nicht um ein Verbot von heute auf morgen. Politisch ist klar, dass fossile Wärme mittelfristig zurückgedrängt wird. Was im Einzelfall in Oberösterreich konkret gilt, etwa bei einem Tausch im Zuge eines Umbaus, klärt man am besten direkt mit dem Land OÖ und einem Fachbetrieb, statt sich auf Hörensagen zu verlassen.

Was schreibt das Erneuerbare-Wärme-Gesetz wirklich vor?

Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz zielt vor allem auf Neubauten und den Umstieg in der Zukunft, nicht auf den Sofort-Rauswurf bestehender Anlagen. Der Grundgedanke: neue Wärmeerzeugung soll erneuerbar sein, fossile Systeme laufen über längere Horizonte aus.

Als grobe Richtung gilt: Öl wird Richtung 2035, Gas Richtung 2040 zurückgefahren. Das sind Zielmarken, keine fixen Stichtage, an denen Ihr Keller leergeräumt wird. Vor jeder Entscheidung lohnt der Blick in die aktuell geltende Fassung, denn der Gesetzgebungsprozess war von mehreren Entwürfen geprägt, die teils nie in Kraft traten.

Stimmt die Sache mit dem Verbot für Ölheizungen ab 1980?

Diese konkrete Pflicht, dass alle vor 1980 eingebauten Ölkessel zu einem festen Datum raus müssen, stammt aus einem Entwurf, der so nie beschlossen wurde. Sie wird trotzdem oft als geltendes Recht weitererzählt.

Genau hier setzen wir als Ihr Fachbetrieb für Sanitär und Heizung an. Bevor Sie aus Angst vor einer angeblichen Frist überstürzt handeln, prüfen wir mit Ihnen, was im Bestand tatsächlich verlangt ist und was nicht. So treffen Sie eine Entscheidung auf Basis von Fakten, nicht von Gerüchten.

Neubau-Baustelle mit Wärmepumpe und Fußbodenheizungs-Rohren im Estrich
Das fossil-frei-Gebot gilt für Neubauten, nicht für funktionierende Bestandsanlagen.

Was gilt für Neubauten?

Im Neubau ist die fossilfreie Wärmeversorgung der Standard. Wer heute neu baut, plant ohnehin nicht mit Öl oder Gas, sondern mit erneuerbaren Systemen. Hier ist die Richtung klar und unstrittig.

Üblich sind in diesen Fällen:

  • Wärmepumpe als Heizsystem, das im Sommer zusätzlich kühlen kann
  • Fernwärme, wo ein Netz verfügbar ist
  • Kombinationen mit Photovoltaik für den eigenen Strom

Wenn Sie ohnehin neu bauen oder kernsanieren, ist eine moderne Wärmepumpe für viele Häuser in und um Linz die naheliegende Lösung. Welche Variante passt, hängt von Gebäude, Heizflächen und Platz ab, das schauen wir uns vor Ort an.

Warum kann sich ein freiwilliger Umstieg trotzdem lohnen?

Auch ohne Verbot kann der Wechsel sinnvoll sein, getrieben von Förderung, Planung und laufenden Energiekosten, nicht von Panik. Die alte Anlage muss nicht weg, aber irgendwann steht ein Tausch an, und den Zeitpunkt lässt sich strategisch wählen.

Zwei Punkte sind 2026 wichtig:

  • Die frühere Aktion läuft jetzt als Sanierungsoffensive 2026 weiter. Der Kesseltausch wird nach dem First-come-Prinzip abgewickelt, das Budget ist großteils verplant. Wer umsteigen will, sollte die Planung nicht auf die lange Bank schieben.
  • Bei den laufenden Kosten haben sich die Gas-Netzentgelte zuletzt spürbar nach oben bewegt, während Strom nur leicht stieg. Das verschiebt die Rechnung über die Jahre.

Konkrete Förderbeträge nennen wir bewusst nicht pauschal. Stand Juni 2026 ist das einzelfallabhängig, und wir prüfen Ihren konkreten Anspruch im Gespräch. Wenn Sie wissen wollen, ob sich der Umstieg für Ihr Haus jetzt oder später lohnt, vereinbaren Sie eine unverbindliche Beratung. Wir rechnen ehrlich durch, ob ein Tausch ansteht oder Ihre Anlage ruhig weiterlaufen kann.

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