Was kostet eine PV-Anlage 2026 ungefähr pro kWp?
Einen seriösen Fixpreis pro kWp gibt es nicht, weil jedes Dach anders ist. Was sich sagen lässt: Der Preis pro kWp sinkt mit der Anlagengröße (Skaleneffekt) und steigt mit Speicher, schwieriger Montage und Sonderlösungen. Eine kleine Anlage kostet pro kWp mehr als eine große.
Statt einer erfundenen Zahl ist die ehrliche Antwort eine Mechanik: Module und Wechselrichter sind heute der kleinere, gut kalkulierbare Teil. Den Unterschied machen Ihr Dach, die gewünschte Speichergröße und der Montageaufwand vor Ort. Wer von einem einzigen kWp-Preis spricht, ohne Ihr Dach gesehen zu haben, rät. Wie eine PV-Anlage bei B&W geplant wird, zeigen wir unter Photovoltaik in Linz und Oberösterreich.
Stimmt es, dass die 0-Prozent-Mehrwertsteuer weggefallen ist?
Ja. Die befristete Umsatzsteuer-Befreiung auf private PV-Anlagen ist ausgelaufen, seither gilt wieder der reguläre Steuersatz von 20 Prozent. Viele lokale Seiten werben noch mit der alten 0-Prozent-Regel, das ist nicht mehr aktuell. Den genauen Stichtag und eine etwaige Übergangsregel bestätigen wir Ihnen im konkreten Fall.
Für Sie heißt das: Angebote mit 0 Prozent USt sind ein Warnsignal, dass mit veralteten Annahmen gerechnet wird. Wir kalkulieren transparent mit dem heute gültigen Satz, damit der Endpreis hält, was das Angebot verspricht.
Welche Faktoren treiben den kWp-Preis wirklich?
Der Preis pro kWp hängt an drei Stellschrauben: dem Dach, dem Speicher und der Montage. Diese Faktoren entscheiden über Mehraufwand, nicht ein pauschaler Marktpreis. Je einfacher die Ausgangslage, desto günstiger wird die Anlage pro kWp.
- Dachtyp und Eindeckung: Ziegel, Blech, Flachdach oder Eternit verlangen unterschiedliche Befestigungssysteme. Flachdach braucht Aufständerung und Ballast.
- Ausrichtung und Verschattung: Süd ohne Schatten ist effizient, Ost-West oder Gauben und Kamine bedeuten mehr Optimierer und Planung.
- Speichergröße: Der Batteriespeicher ist oft der größte einzelne Kostenblock und verschiebt den kWp-Preis spürbar.
- Montage und Zugänglichkeit: Höhe, Dachneigung, Gerüst und Kabelwege bis zum Zählerschrank treiben den Aufwand.
Wer den Eigenverbrauch sauber durchrechnen will, sollte den Heizungsanteil mitdenken: Mit dem Heizkostenrechner lässt sich abschätzen, wie viel selbst erzeugter Strom für Wärmepumpe oder Warmwasser sinnvoll ist.

Wie stark senken EAG-Zuschuss und Made-in-Europe-Bonus die Kosten?
PV-Neuanlagen laufen in Österreich über die Bundesförderung EAG. Wichtig: Der Antrag muss vor Inbetriebnahme gestellt werden, sonst entfällt der Anspruch. Ein Bonus für in Europa gefertigte Komponenten kann zusätzlich greifen. Die konkreten Sätze prüfen wir für Ihr Vorhaben, Stand Juni 2026, einzelfallabhängig.
Förderhöhen ändern sich und hängen von Anlagengröße, Antragszeitpunkt und Komponenten ab. Deshalb nennen wir hier bewusst keine Pauschalbeträge, sondern klären Ihren konkreten Anspruch. Für Oberösterreich gibt es seit 1. März 2026 zusätzlich eine Förderung für die Speicher-Nachrüstung an bestehenden PV-Anlagen, auch hier prüfen wir, ob Sie profitieren.
Wie kommen Sie zu einem belastbaren Angebot?
Ein belastbares Angebot entsteht nach einer Dachbesichtigung, nicht am Telefon. Wir schauen uns Eindeckung, Statik, Ausrichtung, Verschattung und den Zählerschrank an, klären Ihren Stromverbrauch und die sinnvolle Speichergröße. Erst dann steht ein Preis, der nicht nachträglich nach oben rutscht.
Der Sommer ist die ideale Installationssaison: trockene Bedingungen, planbare Termine und genug Vorlauf, um den EAG-Antrag rechtzeitig vor Inbetriebnahme einzureichen. Wenn Sie wissen wollen, was Ihre Anlage realistisch pro kWp kostet, vereinbaren Sie über unser Kontaktformular eine Vor-Ort-Begehung in Linz und Umgebung. Wir rechnen mit dem heute gültigen Umsatzsteuersatz und prüfen Ihre Fördermöglichkeiten mit.