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Photovoltaik

Photovoltaik und Wärmepumpe kombinieren: Welche Förderungen sich 2026 stapeln lassen

Einfamilienhaus mit PV-Anlage am Dach und Wärmepumpe an der Hauswand

Photovoltaik liefert tagsüber günstigen Eigenstrom, die Wärmepumpe verbraucht ihn. Genau diese Paarung macht aus zwei Einzelmaßnahmen ein abgestimmtes Energiesystem, das laufende Kosten senkt und sich bei der Förderung clever staffeln lässt. Wir planen für Haushalte in Linz und Oberösterreich beides zusammen, damit Technik, Antrag und Eigenverbrauch von Anfang an ineinandergreifen.

Warum passen Photovoltaik und Wärmepumpe so gut zusammen?

Weil sich Erzeugung und Verbrauch sinnvoll überlappen. Die Photovoltaikanlage am Dach produziert Strom, die Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser wandelt ihn effizient in Wärme um. Statt teuren Netzstrom zu kaufen oder günstigen Solarstrom für wenig Geld einzuspeisen, nutzen Sie ihn direkt im Haus.

Im Sommer kommt ein zweiter Hebel dazu: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann aktiv kühlen, Sole- und Grundwasser-Systeme oft passiv. So arbeitet dieselbe Anlage in der PV-starken Jahreszeit weiter, während das Dach ohnehin am meisten erzeugt.

Welche Förderungen lassen sich dabei kombinieren?

Grundsätzlich greifen drei Schienen ineinander: die Bundesförderung für den Heizungstausch, die Landesförderung in Oberösterreich und der Bundeszuschuss für die Photovoltaik. Sie laufen über getrennte Stellen mit eigenen Regeln, deshalb werden sie separat beantragt und separat geprüft. Stand Juni 2026, einzelfallabhängig, wir prüfen Ihren konkreten Anspruch.

  • Heizungstausch: Der Kesseltausch im Rahmen der Sanierungsoffensive 2026 (Abwicklung KPC) läuft als First-come-Schiene bis Jahresende, das Budget ist großteils vergeben.
  • Land Oberösterreich: Eigene Landesschienen, etwa die seit 1. März 2026 neue Förderung für die Speicher-Nachrüstung an bestehenden PV-Anlagen.
  • Photovoltaik: Neuanlagen laufen über die Bundesförderung EAG, der Antrag erfolgt vor Inbetriebnahme.

Welche Deckel und Grenzen gelten beim Stapeln?

Stapeln heißt nicht summieren. Für den Heizungstausch gilt eine Obergrenze über die Summe aus Bundes- und Landesförderung, ein gemeinsamer Deckel als Anteil der Kosten. Die maximalen Einzelbeträge der verschiedenen Töpfe dürfen Sie nicht einfach addieren und als Gesamtzuschuss erwarten. Stand Juni 2026, einzelfallabhängig, wir prüfen Ihren konkreten Anspruch.

Dazu kommen Timing-Regeln: Der EAG-Antrag für die PV muss vor Inbetriebnahme liegen, und die Fördercalls haben ein begrenztes Budget. Die Umsatzsteuerbefreiung auf Photovoltaik ist ausgelaufen, es gelten wieder 20 Prozent Umsatzsteuer. Wir klären vor dem Auftrag, welche Anträge in welcher Reihenfolge gestellt werden, damit keine Frist eine Schiene blockiert.

Technikraum mit Wechselrichter, Speicher und Energiemanagement für PV und Wärmepumpe
Selbst genutzter Sonnenstrom für die Wärmepumpe ist deutlich wertvoller als eingespeister Strom.

Warum zählt der Eigenverbrauch mehr als die Einspeisung?

Weil jede selbst genutzte Kilowattstunde den teuren Netzbezug ersetzt, während die Einspeisung nur einen niedrigeren Vergütungssatz bringt. Der Renditehebel liegt also darin, möglichst viel Solarstrom im Haus zu behalten, und genau hier ist die Wärmepumpe ein idealer Abnehmer.

Steuern Sie die Wärmepumpe so, dass sie in den Sonnenstunden Warmwasser bereitet oder den Pufferspeicher lädt, verschieben Sie Verbrauch gezielt in die Erzeugungsspitze. Ein Stromspeicher dehnt diesen Effekt in die Abendstunden aus. Mit den gestiegenen Gas-Netzentgelten 2026 und nur leicht höheren Strompreisen verschiebt sich die Rechnung weiter zugunsten der eigenen Erzeugung. Wie sich das für Ihr Haus auswirkt, lässt sich vorab mit unserem Heizkostenrechner für den Umstieg grob einordnen.

Wie planen wir Ihr Energiesystem im Ganzen?

Wir betrachten Dach, Heizung und Verbrauch als ein System statt als drei Einzelaufträge. Zuerst klären wir Dachfläche, Heizlast und Ihr Verbrauchsprofil, dann dimensionieren wir PV, Wärmepumpe und einen möglichen Speicher aufeinander abgestimmt. Parallel prüfen wir, welche Förderschienen für Ihren Fall infrage kommen und in welcher Reihenfolge die Anträge laufen.

So vermeiden Sie überdimensionierte Technik, verpasste Fristen und doppelte Anfahrten. Als Installateur in Linz und Oberösterreich begleiten wir Sie von der ersten Berechnung über die Montage bis zur Inbetriebnahme aus einer Hand. Sprechen Sie uns für eine Einschätzung Ihres Hauses an, wir sehen uns Ihre Ausgangslage konkret an und planen das Gesamtsystem mit Ihnen durch.

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